Coromandel

Ein letztes Mal wurde die Tasche für einen Weekendtrip gepackt. Diesmal ging es in die Coromandel -ein berühmter Urlaubsort der Kiwis. Tolle Strände, Meer, Sonne, was will man mehr?!

Unsere Übernachtungsmöglichkeit befand sich in Whitianga. Von dort aus sind wir am Samstag zum “Hot Water Beach” aufgebrochen. Am diesem Strand findet man bei Ebbe unterirdische heiße Thermalqellen dicht unter der Oberfläche. Man kann sich also einen kleinen Pool schaufeln, der sich rasch mit warmem Wasser füllt. Man hat quasi seine eigene Naturbadewanne. Dieses Wasser ist sogar so heiß, dass man mit Eimern Wasser aus dem Meer dazugeben muss, damit man sich nicht verbrennt! Anscheinend gibt es unter diesem kurzen Strandabschnitt einen “Hot Rock”, der bis zu 170°C heiß ist. Nach unserem Bad haben wir den Tag mit einem schönen Picknick am Strand ausklingen lassen. Sonntags haben wir dann einen kleinen Walk vom Hahei Beach zur Cathedral Cove gemacht. Erinnert euch an den 2. Narnia-Film. Am Anfang kommen die Kinder von der Londoner U-Bahnstation an den Strand von Narnia. Genau durch diese Höhle, die Cathedral Cove, bin ich gelaufen. Wirklich ein traumhaftes Fleckchen! Später sind wir dann in Whitianga Bananaboat gefahren und haben den späten Nachmittag am Strand verbracht. Montags ging es dann zunächst nach Coromandel Town, um mit dem Driving Creek Railway zu fahren. Mit einer kleinen Eisenbahn (ähnlich der in den Waitakeres) haben wir etwas die Natur erkundet und hatten einen schönen Ausblick auf die Küste mit ihren vorgelagerten Inseln. Auf unserem Weg zurück nach Auckland hatten wir dann noch einen Watergarden besucht, mit einem kleinen Walk zu einem Wasserfall.

Da ich also fast nur faul am Strand herumgelegen habe, kann ich deshalb diese Woche nicht viel mehr berichten :-P .

2 Kommentare 1.2.12 09:04, kommentieren

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Bay of Islands, Cape Reinga

Nun ist der Sommer richtig in Neuseeland eingekehrt! Sogar mir ist es langsam etwas zu warm. Deshalb habe ich mir ein verlängertes Wochenende gegönnt und bin von Freitag bis Montag in die Bay of Islands gefahren. Mit einer Bustour ging es Freitag Morgens ins Northland. Dabei machten wir einen 1. kurzen Stop in einem Reserve um mit dem Glasbottomboat etwas an der Küste herumzufahren und einen 2. kurzen Stop im Bird Recovery Centre. Dort werden verletze Vögel, die z.B. von Autos angefahren werden behandelt. Dort gab es 2 Tui´s (Neuseeländischer Vogel) zu sehen, die reden konnten. “What´s up” wurden wir dauernd gefragt und uns wurde mitgeteilt, dass an Weihnachten die Sätze “Merry Christmas! Where have you been?” fielen. Die Besucher haben wohl ausführlich von ihrem letzten Urlaub erzählt. Weiterhin wurden uns 2 verletzte Kiwis gezeigt und wir durften den Größeren sogar streicheln. Die Federn waren oberflächlich etwas “rau”, jedoch fasste man in das Gefieder hinein , kamen sehr weiche Federn zum Vorschein. Dieser Kiwi jettet in ganz Neuseeland herum und wird für Lernzwecke eingesetzt. Nach diesem schönen Besuch ging es weiter Richtung Paihia, Bay of Islands.

Am nächsten Tag hatte ich meine Cape Reinga Tagestour gebucht. Von Paihia bis zum nördlichsten Punkt Neuseelands sind es noch einmal ca. 200 km. Ziemlich bekannt ist der dortige Leuchtturm und ein großer Wegweißer mit verschiedenen Hauptstädten und den jeweiligen Distanzen. Außerdem treffen an dieser Stelle die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander. Weiterhin ist Cape Reinga ein heiliger Ort für die Maori. Sie glauben daran, dass von diesem Punkt aus die verstorbenen Seelen ihrer Mitmenschen zurück in ihr Heimatland Hawaiki fliegen.
Nicht weit von diesem Punkt liegen die Sanddünen von Opononi. Die Landschaft in dieser Gegend ist wirklich beeindruckend vielfältig. Gerade fährst du noch durch grüne Hügellandschaften, auf einmal kommt schon das tiefblaue, glitzernde Meer. Schaust du etwas weiter die Küste entlang siehst du den 90 Miles Beach und dahinter, weiter im Landesinneren liegen Sanddünen, bevor wieder die grüne Hügellandschaft beginnt. Und auf diesen Sanddünen kann man super “sand boarding” betreiben. Man erklimmt eine der Dünen mit seinem Board und fährt sie bäuchlings wieder herunter. Das ist wirklich cool! Zwischen den Dünen ist ein kleiner Wasserstrom  geflossen. Das war daher sehr praktisch, da der Sand sehr heiß war und du danach deine Füße dort abkühlen konntest. Nach diesem Erlebnis sind wir mit unserem Bus ein paar km am 90 Miles Beach entlanggefahren, also besser gesagt im Sandstrand am Meer. Danach ging es wieder Richtung Paihia zurück. 2 weiter Stopps wurden in einem Kauriverarbeitungsgebäude und in einem berühmten Fish and Chips Imbiss gemacht. Jedoch werde ich dieses Gericht nicht zu meinen Favoriten zählen.
Die Bay of Islands besteht aus einem 16 km langen Meeresarm, der 144 grüne, teils felsige Inseln und Inselchen beherbergt. Für den Sonntag hatte ich eine Dolphin Discovery Cruise gebucht und wir sind in diesem Gebiet für 4 h auf Delfinsuche gegangen. Schon nach einer halben Stunde hatten wir einige entdeckt. Die Delfine sind unter und neben unserem Boot geschwommen und somit konnten wir sie super gut beobachten und fotografieren.
An meinem letzten Tag bin ich morgens mit der Fähre nach Russell gefahren. Russell war 1840 für eine kurze Zeit die 1. Hauptstadt Neuseelands. Wenn man sich diesen kleinen Küstenort mit seinen 1200 Einwohnern anschaut, kann man nur schwer nachvollziehen, warum gerade dieser Ort gewählt wurde. Dort habe ich mir zunächst das Russell Museum und die 1. Katholische Kirche Neuseelands angeschaut und habe den Rest des Nachmittages in der Nähe des Hafens verbracht. Leider war somit das verlängerte Wochenende schon fast wieder herum und es ging später wieder zurück nach Auckland. Jedoch ist der nächste Montag ein Feiertag und somit heißt es : Auf geht’s nach Coromandel am Samstag :-) !

4 Kommentare 25.1.12 09:40, kommentieren

Weihnachten und Sydney

Am 25. Dezember um 6:30 Uhr wurde ich durch laute Freudenschreie geweckt. Charles hatte sein Weihnachtsgeschenk im Garten gefunden: ein großes Trampolin. Santa hatte auch vor meiner Tür ein kleines rotes Säckchen hinterlassen. Frühstück gab es an diesem Morgen im Freien auf der Terrasse. Nachdem alle Geschenke ausgepackt wurden, sind wir dann zum Mittagessen nach Mission Bay gefahren, zu den Eltern meines Gastvaters. Dort gab es dann ein richtiges Kiwi-Christmas. Es wurden Rentiergeweihe und Engelskopfschmuck verteilt. Neben jedem Teller lag ein großes “Knallbonbon”. Zusammen haben wir sie aufgezogen und es kamen Kiwiwitze (Kiwi =Bezeichnung für Neuseeländer), Papierkronen und Kleinigkeiten wir Murmeln, Kettchen, etc. heraus. Es wurden also auch noch die Papierkronen ausgesetzt. Das Alles hat mich eher an Fasching erinnert, als an Weihnachten, aber gut - andere Länder, andere Sitten. Das Essen bestand aus einer Schinkenkeule, Kartoffeln, Erbsen und Salat. Zum Nachtisch gab es den traditionellen Christmaspudding, der aber kein Pudding ist, sondern ein kleiner Kuchen. Dieser wird mit Wodka übergossen und angezündet. Der Rest des Tages war eher unspektakulär. Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück Würstchen und Mandeln. Ob das traditionell ist oder nicht weiß ich auch nicht genau. Mir kam es eher amerikanisch vor.

 

Der 26. Dezember endete dann mit einem Flug nach Sydney, in die größte Stadt Australiens. Ist quasi wie die Cook Islands, gerade mal um die Ecke ;-) . Für den 1. Tag hatte ich gleich eine Tagestour in die Blue Mountains gebucht. Dabei wurde der Feathersdale Wildlife Park besucht, der mir besonders gut gefallen hat. In diesem Park habe ich viele einheimische Tiere gesehen. Kängurus sind frei herumgehüpft, man konnte Koalas streicheln, Wombats beim faul herumliegen beobachten, nach dem Tasmanischen Teufel in seiner Höhle Ausschau halten und vieles mehr. Danach ging es tiefer in die Blue Mountains. Dort haben wir die Wentworth Falls bestaunt, hatten eine super Sicht auf die “Three Sisters”, eine berühmte Bergkonstellation und waren im Scenic World. Dort kann man mit dem Skyway (in270 m Höhe), dem Railway (fährt 52° steil ins Tal) und dem Cablecar in das Tal hinein - und wieder herausfahren. Im Tal konnte man sich alte Minen anschauen, jedoch waren diese im Gegensatz zu den Fahrten und der schönen Aussicht eher uninteressant. Danach ging es weiter zu einer Aborigines Show. Die australischen Einheimischen haben uns mit Tanz, Gesang und dem Vorspielen des Didgeridoo gut unterhalten. Zum Abschluss der Tour ging es mit einem Schiff zurück in den Hafen Sydneys. Dadurch hatten wir eine tolle Sicht auf die Sydney Skyline, die Harbour Bridge und das Sydney Opera House!

Für den nächsten Tag hatte ich mir eine Tageskarte für den CitySightseeing Explorer Bus gekauft. Mit dem Hop on/off Prinzip konnte ich an jedem Punkt der Strecke aus- und wieder einsteigen. Nachdem ich also fast eine Runde gefahren bin, bin ich am berühmten Opera House in der Nähe des Circular Quay Hafens ausgestiegen und habe eine Karte für die Opera House Führung gekauft. Im Wahrzeichen Sydneys wurde ich in die Concert Hall und in das Opera Theatre geführt. Sehr interessant war auch die Entstehungsgeschichte dieses Gebäudes. Der dänische Architekt Jorn Utzon gewann 1957 mit seiner Skizze des Opera Houses das Ausschreiben für dieses Projekt. Die Konstruktion des Daches war eine sehr große Herausforderung, die fast nicht gelöst werden konnte. Utzon schaffte es jedoch und somit können heute große Künstler aus der ganzen Welt im Sydney Opera House auftreten! Neben dem Opera House liegen die Royal Botanic Gardens. Von einem bestimmten Punkt, dem Mrs. Macquaries Point, hat man eine tolle Aussicht auf das Opera House und die Harbour Bridge im Hintergrund!

Weiterhin habe ich das Wildlife Sydney besucht, das jedoch mit dem Feathersdale Park nicht mithalten kann. Außerdem war ich im Sydney Tower Eye. Von diesem Fernsehturm konnte man 85 km weit die Stadt und die weitere Umgebung bestaunen. Der Tower ist insgesamt (mit Atenne) 305 m hoch und die Aussichtsplattform befindet sich in 251m Höhe.

Ein weiteres Hightlight meines Sydneybesuches war das Aquarium. Dort habe ich z.B. Seekühe und Schnabeltiere beobachtet, bin unter Haien durch die Glastunnel gelaufen, habe Nemo in den Anemonen gesucht und viele andere tolle Fischarten gesehen! Ein riesiges Becken sollte das Great Barrier Reef nachstellen und es war einfach schön auf der Bank vor den großen Glasscheiben zu sitzen und den verschiedenen Fischen, Sägefischen und Haien bei ihrem herumschwimmen zuzusehen.

Im Moment kann man im Powerhouse Museum in Sydney die Harry Potter Exhibition besuchen. Dort werden viele Filmrequisiten der 8 Filme ausgestellt. Man kommt zunächst in einen Raum, in dem eine Assistentin ein paar Freiwilligen den Sprechenden Hut aufsetzt und somit die Häuser bestimmt. Danach öffnet sich eine andere Tür , aus der Rauch aufsteigt. Dort steht der Hogwartsexpress und eine weitere Assistentin kommt mit einer Laterne und ruft man solle den Zug nicht verpassen. Die nächsten Räume beherbergen Umhänge, Schuluniformen, Zauberstäbe, Ron und Harry´s Betten sind ausgestellt, man kann einen Quaffle durch Ringe werfen, kann Alraunen aus ihren Töpfen ziehen. Außerdem kann man durch Hagrids Hütte laufen und auf seinem Sessel sitzen, man kann durch das Tor gehen, in die große Halle, an deren Decke Kerzen zu sehen sind. Das sind nur ein paar Ausstellungstücke, die ich dort gesehen habe, natürlich gab es noch viele viele mehr!

Am 31. Dezember wollte ich vom “Mrs. Macquaries Point” aus das Feuerwerk bestaunen. Dazu wurde mir von verschiedenen Personen geraten, ich solle frühstmöglich dort hingehen, da die Kapazität dieses Ortes 20.000 Personen beträgt und danach keiner mehr eingelassen wird. Ich war also schon um 12:30 in der Domain um mich dafür anzustellen. Jedoch hatten sich das Tausende andere auch gedacht und somit reihte ich mich in eine undendlich wirkende Schlange, in der ich 3 h wartete! Nachdem ich also endlich durch die Kontrollen gekommen bin habe ich die Mädels gesucht, mit denen ich mich vor Ort treffen wollte. Nun hieß es also warten. Aber das Warten hat sich gelohnt! Das Feuerwerk war spektakulär. Ich hatte eine tolle Aussicht auf das Wasser, in dem die Jachten lagen, das Opera House und die Harbour Bridge.

Mit diesem Finale endete mein Sydneyurlaub und danach brauchte ich Urlaub vom Urlaub! Gut dass die nächsten 2 Tage Public Holidays waren und ich nicht zu Arbeiten brauchte! Hoffe ihr habt alle schön ins Jahr 2012 hineingefeiert!

2 Kommentare 9.1.12 07:20, kommentieren

Familienunternehmungen und einfach mal nichts tun

Die letzte Woche stand unter dem Motto "Unternehmungen mit meiner Gastfamilie". Letzten Mittwoch war ich mit meinem Gastvater in Twilight 4 im Kino. Da das ganze Kino voller Frauen war, bis auf 4 Männer, war es wirklich sehr witzig. Freitags war dann die Weihnachtsfeier meiner Gasteltern für alle Mitarbeiter. Wir sind dazu in den Comedy Club in der Innenstadt gefahren und später noch etwas Essen gegangen. Ich bin eigentlich nicht so der Comedy Fan, jedoch haben die Jungs es Recht gut hinbekommen. Die 2 Gläser Weißwein haben wahrscheinlich auch ihren Beitrag geleistet. Samstags bin ich dann mit meiner Gastoma ins Ballett "Sleeping Beauty" gegangen. Dabei hatte sie mir auch erzählt, dass sie selbst 7 Jahre Ballett getanzt hatte. Am Sonntag wollten meine Gastfamilie und ich dann zum Christmas Picnic meiner Au Pair Agentur gehen. Jedoch hatte es den ganzen Tag nur geregnet und somit wurde das Picknick abgesagt. Also haben wir den Tag zu Hause verbracht und uns den Disneyfilm "The Lion King" angeschaut, und vieles mehr! Der Tannenbaum wurde schon am Samstag Abend im Wohnzimmer aufgestellt und geschmückt. Bis jetzt bin ich jedoch noch nicht in einer vorweihnachtlichen Stimmung. Gefeiert wird bei uns dann am 25. Dezember.

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit und nicht zu viel Stress! Hoffe es wird nicht zu kalt bei euch ;-)

5 Kommentare 5.12.11 00:48, kommentieren

Waitomo & Hobbiton

Und wieder ist ein Wochenende zu Ende gegangen. Der Weekendtrip wurde von meiner Au Pair Agentur erstellt und es nahmen daran 22 Mädels und 1 Junge teil. Am Samstag Morgen ging es zunächst nach Waitomo. Dort sind die berühmten “Glowworm Caves”. Zuerst gab es eine Führung durch die Aranui-Höhlen, die wegen ihren vielen verschiedenen Stalaktiten sehr sehenswert sind. Danach wurden wir mit einem kleinen Boot in den Waitomo Caves im Dunkeln herumgefahren. Man konnte nicht viel sehen, jedoch war das Sehenswerteste auch an der Decke. Man muss sich einen Sternenhimmel vorstellen mit Tausenden von Sternen. Die Glowworms (Arachnocampa Luminosa) sind jedoch keine Glühwürmchen, und auch nur in Neuseeland heimisch. Dort an der Decke hingen die Larven, die die Größe eines Streichholzes erreichen können. Diese geben ein sichtbares Licht ab, bis sie sich nach ca. 9 Monaten verpuppen. Ein wirklich sehr schönes Erlebnis!


Weiter ging es auf eine Farm. Ein anders Au Pair lebt dort und ihre Familie hatte uns eingeladen. Nach einem kleinen Afternoon Tea wurden wir herumgeführt und konnten sehen wie die Kühe dort maschinell gemolken werden. Später haben wir einen der zahlreichen Hügel erklommen um eine tolle Aussicht auf die neuseeländische Landschaft zu bekommen. So stellt man sich Neuseeland vor, grüne, hügelige Flächen und Schafe, bzw. Kühe!

Tags darauf standen die Natural Bridge und die Marokopa Falls auf dem Plan. Die “Natural Bridge” ist ein 17 Meter hoher Kalksteinbogen, der den Mangapohue Fluss überspannt. Die Marokopa Falls sind ca. 30 m hohe Wasserfälle, beschrieben als die Schönsten in Neuseeland! Nach diesen Einblicken in die Natur sind wir zu unserem letzten Ausflugsziel gefahren - nach Hobbiton. In Matamata hatte sich Peter Jackson im September 1998 entschieden das Filmset für die Hobbitonaufnahmen aufzubauen. Heute kann man dort die in die Hügel hineingebauten Hobbithäuser besichtigen. Ich kann nun behaupten, dass ich vor Frodos und Bilbo Baggins (Beutlins) Haus stand  ;-) . Außerdem habe ich vor dem Partytree getanzt, nach Art der Hobbits natürlich. Ich darf jedoch keine Bilder, die ich dort gemacht habe in facebook stellen. Bis vor 3 Wochen wurden dort die Aufnahmen zum Film “The Hobbit” gemacht. Dazu wurden auch neue Häuser gebaut. Da der Film noch nicht im Kino läuft, darf ich also meine Bilder nicht veröffentlichen.

3 Kommentare 30.11.11 01:54, kommentieren

Rotorua

Da ich bei meinem letzten Besuch in Rotorua leider nicht viel Zeit hatte, bin ich mit einer Freundin am Wochenende noch einmal hingefahren. In Rotorua dampft die Erde, Schlammtümpel kochen, Geysire sprudeln und in der Luft hängt ein ständiger Schwefelgeruch.

Zunächst haben wir uns das “Arts and Craft Museum” im Alten Badehaus angeschaut. Nach dem Krieg wurden viele verwundete Soldaten nach Rotorua geschickt und im Badehaus behandelt. Vom Keller (Schutzhelme für Leute, die größer als 1,68m sind wurden verordnet) über die alten Baderäume im Erdgeschoss, bis hoch zum Dach konnte man sich alles anschauen. Von dort hatte man auch eine super Aussicht auf die Stadt Rotorua und den Lake Rotorua. Außerdem gab es eine wirklich sehr interessante Maoriausstellung. Bis 1886 konnte man in Rotorua das 8. Weltwunder, die Rosa und Weißen Sinterterrassen besuchen. Diese wurden jedoch durch einen Vulkanausbruch des Mt. Tarawera zerstört. Nachdem wir uns im Hostel unser Abendessen gekocht hatten, sind wir in das Polynesian Spa gefahren um den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Im Freien gab es dort 7 “hot mineral spring Pools” mit einem super Ausblick auf den Lake Rotorua. Da die Pools eine Temperatur von 38°C-42°C hatten, hat es mir dort natürlich sehr gut gefallen! Ein paar der Pools hatten basisches heiße Quellwasser, andere Säurehaltiges. Bis ca. 22:30 Uhr haben wir alle Quellen einmal ausprobiert.

Am nächsten Tag ging es dann in das Thermal Wonderland, auch Wai-O-Tapu genannt. Um 10:15 Uhr bricht dort der Lady Knox Geysir aus, der eine Höhe von ca. 20 m erreichen kann. Mit einer Karte ausgestattet kann man danach durch das Gelände laufen und sich die verschiedenen Mud Pools, Volcanic Craters, Mineralterrassen und Seen anschauen. Glücklicherweise hatten wir auch noch super Wetter. Ziemlich berühmt für Wai-O-Tapu ist z.B. der Champagne Pool. Diese Quelle hat einen Durchmesser von 65m und eine Tiefe von 62m. Die Temperatur liegt ca. bei 74°C. Die Entstehung liegt ca. 700 Jahre zurück und wurde durch eine hydrothermale Explosion hervorgerufen. Das mineralhaltige Wasser enthält Gold, Silber, Arsen, Quecksilber, Schwefel und Antimon. Diese Elemente verleihen der Quelle ihre rötliche Farbe. Auch ziemlich bekannt ist das Devil´s Bath. Dieser Krater enthält grünliches Wasser. Je grüner die Wasserfarbe, desto mehr Arsensulfide sind im Wasser enthalten. 25. Verschiedene Punkte waren auf unserer Karte markiert und wir haben natürlich alle besucht. Dabei war es wichtig, auf den Wegen zu bleiben.

Nach unserem Wai-O-Tapu Aufenthalt haben wir noch den Green Lake (Lake Tikitapu) und den Blue Lake (Lake Rotokakahi) besucht. Diese Seen liegen direkt nebeneinander, wobei ich keinen großen Farbunterschied erkennen konnte. Dort haben wir dann ein schönes Picknick gemacht, wobei es ziemlich windig war und wir unser Lunch festhalten mussten.

2 Kommentare 22.11.11 00:09, kommentieren

Hunua Falls und Rosengarten

Es gibt 5 kleine Wasserfälle in der näheren Umgebung um Auckland herum. Einen haben wir uns am Samstag mal angeschaut. Ein Au Pair aus Dänemark hatte diese Veranstaltung in einer unserer Facebookgruppen erstellt und somit gingen ca. 20 Mädels auf "Waterfall Hunting". Die Hunua Falls liegen in den Hunua Ranges südlich von Auckland und sind ca. 30 m hoch. Auf dem Heimweg haben wir dann auf einer Erdbeerfarm angehalten. Die Erdbeerzeit in Neuseeland fängt jetzt gerade erst an :-P.

Am Sonntag hatte ich mich mit einer Freundin getroffen und wir sind nach Parnell gefahren. Dort haben wir uns den Rosengarten angeschaut. Tausende von Rosen in verschiedenen Farben und mit sehr intensiven Düften.

 

Ich habe gehört meine Blogeinträge sind zu lang, also ich kann mich auch kurzfassen :-P.

 

 

3 Kommentare 15.11.11 00:25, kommentieren