Devonport

An diesem Samstag wollten wir uns Devonport etwas genauer anschauen. Devonport ist ein weiterer Vorort Aucklands und von Downtown mit der Fähre in 12 Minuten gut zu erreichen. Um einen besseren Überblick zu bekommen, sind wir zunächst auf den Mount Victoria gewandert. In Devonport gibt es insgesamt 3 kleine Berge (ich würde sie jedoch eher als Hügel bezeichnen) : Cambria Park, North Head und Mount Victoria. Das Städtchen ist berühmt für seinen Hafen, schöne kleine Läden und Cafés. Und man fühlt sich wirklich etwas in eine frühere Zeit versetzt. Die Pferdekutsche, die für Touristen durch die Straßen fährt, verstärkt diesen Eindruck natürlich noch. Am Hafen reiht sich ein kleiner Laden an den Anderen und alle haben handgemachte Schmuckstücke, Andenken und Kleinigkeiten anzubieten.

Den Sonntag habe ich dann mit meiner Gastfamilie verbracht. Es war Vatertag und als Geschenk hatte mein Gastvater einen Fahnenmast bekommen, der gleich aufgebaut wurde. Anschließend wurde natürlich die Neuseeländische Flagge gehisst. Nun kann der Rugbyworldcup starten! Danach sind wir sind für einen Spaziergang in den Park gegangen, zum Afternoon Tea zu den Großeltern gefahren und Charles hat 2 neue Haustiere bekommen. 2 Goldfische samt kleinem Aquarium.

3 Kommentare 5.9.11 10:10, kommentieren

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Etwas Kultur muss auch sein

Dieses Wochenende stand unter dem Motto Neue Kontakte knüpfen. Am Samstag hatte ich mich im Sylvia Park Einkaufszentrum mit 2 Au Pair Mädels verabredet. Wir haben uns etwas in den Shops umgeschaut, zusammen Lunch gegessen und besser kennengelernt. Ein wirklich ruhiger Tag also. Mehr gibt es dazu auch leider nicht zu erzählen ;-). Am Sonntag wollte ich dann in die Auckland Art Gallery, jedoch hat diese bis zum 3. September geschlossen. Kurzfristig bin ich also zur Dream Au Pair Coffee Group gefahren und habe noch mehr Mädels kennengelernt. Die neuseeländische Partneragentur hält in ihrem Office dieses Treffen einmal im Monat ab. Man kann wichtige Fragen klären und eben die anderen Mädels kennenlernen. Nach dem Treffen hatten wir uns entschlossen zusammen zum Kinder House aufzubrechen. Dieses Haus ist eines der Ältesten in Auckland. Es gehörte Referend John Kinder, der Master der Church of England Grammar Schooll in Parnell war. Einige seiner Bilder sind in diesem Haus ausgestellt, sowie ein Porträt von ihm selbst und sein Familienstammbaum. Ein paar Häuser weiter wäre dann das Ewelme Cottage gewesen, das aus dem neuseeländischen Kauribaum erbaut wurde. Leider war das für manche Mädels nicht interessant genug, deshalb konnten wir keine Führung machen. Ich werde jedoch noch einmal dorthin zurückkommen und mir dieses Haus auch von innen anschauen. Danach sind wir weiter zur Holy Trinity Cathedral. Dort war ich letzte Woche in einer Messe. Nun konnte ich sie mir jedoch noch einmal in Ruhe anschauen. Hinter der Kathedrale steht noch eine kleinere Kirche - die St. Mary´s Church. Diese Kirche besteht teilweise auch aus dem Kauribaum. Früher hatte sie ihren Standort auf der anderen Straßenseite. Jedoch wurde "verlegt", damit sie mit der Kathedrale auf einem Platz steht. In der Kirche konnte man sich die Bilder anschauen, die zeigen, wie die Kirche damals durch die Aneinanderreihung von Baumstämmen, die quasi als ein Laufband dienten, umgesetzt wurde. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Straßen geschlendert, um uns noch etwas die Gegend anzuschauen.

3 Kommentare 29.8.11 10:45, kommentieren

Sky Tower

Das Wetter am Wochenende war einfach super und deshalb hatte ich mich entschlossen den Sky Tower zu besuchen. Um noch das letzte Tageslicht und den Sonnenuntergang zu sehen hatte ich den Besuch auf 16 Uhr festgelegt. Es gibt viele Pros und Contras gegenüber facebook. Aber in meiner Situation ist es einfach nur sehr praktisch. Man lernt durch verschiedene Gruppen und Links so viele andere Au Pairs kennen. Für den Sky Tower hatte ich mich also mit einem finnischen Au Pair verabredet. Von der Busstation waren es nur 10 min Fußweg und lange Suchen braucht man den Tower wirklich nicht, da man ihn nie aus den Augen verliert. Es hat 33 Monate gedauert um ihn zu bauen, er wiegt ca. genauso viel wie 6000 Elefanten, man kann 80 km in alle Richtungen schauen und er ist insgesamt 328 Meter hoch. Auf verschiedenen Ebenen sind Restaurants, die Sky Lounge (Café und Bar), Observation Level und das Sky Deck untergebracht. Man könnte die 1029 Stufen (ca. 24 min) bis zum Observation Level laufen, jedoch bevorzugten wir lieber die 40 sec Version mit dem Aufzug. Der Aufzugboden hatte in der Mitte eine kleine Glasscheibe durch die man auf den Boden schauen und sehen konnte wie hoch man fährt. Auch auf dem Observation Level gab es an den äußersten Stellen Glasböden und man konnte die Straße unter seinen Füßen sehen. Die Aussicht war natürlich fabelhaft! Man konnte 360° über ganz Auckland schauen. Eine super Orientierungshilfe! Der Sonnenuntergang später war zwar sehr schön, jedoch hätten wir uns zu diesem Zeitpunkt ein paar Wolken gewünscht, die dann in einem schönen lila und rot gestrahlt hätten. Aber um das zu sehen gibt es sicherlich noch viele Möglichkeiten. Auf der einen Seite lag die Stadt schon im Dunkeln und auf der anderen Seite konnte man noch die letzten Sonnenstrahlen erkennen und der Himmel hatte eine gelbe bis grünliche Farbe. Auckland bei Nacht war auch sehr sehenswert. Die ganze Stadt hat durch die Autos, Lichter und Bestrahlungen mancher Gebäude geleuchtet. Einfach toll! Nachdem wir nun 3 h in einer Höhe von 186 (Observation Level) bis 220 (Sky Deck) verbracht hatten kamen wir uns zurück auf der Erde wirklich klein vor. Nach diesem Erlebnis haben wir uns noch mit 2 anderen Au Pairs (aus Holland und Deutschland) in Downtown auf einen Drink getroffen und uns etwas Unterhalten bzw. Kennengelernt. Ich würde sagen besser kann man über Finnland, seine Sitten und Gebräuche, das Schulsystem, etc. nicht aufgeklärt werden!

 

Am Sonntag hatte ich mich dann mit einer Freundin in Mission Bay verabredet. Da Charles (mein Au Pair Kind) den Tag bei seiner Oma dort verbringen sollte, habe ich das Auto bekommen um ihn dort hinzufahren und mich dann am Strand zu treffen. Sehr praktisch! Denn die Busfahrt hätte insgesamt 2 h gedauert und mit dem Auto waren es 20 min. Wir sind also am Strand entlanggelaufen, immer einen tollen Ausblick auf Rangitoto und haben uns später ein Eis gegönnt. Zwar braucht man (also ich ;-) ) 2 Jacken um nicht zu frieren, jedoch ist die Sonneneinstrahlung so stark, dass man trotzdem das Gefühl hat fast gegrillt zu werden. Die Kiwis sind natürlich wieder in kurzer Hose und T-shirt herumgelaufen, manche ohne Schuhe und haben am Strand gegrillt. Die scheinen hier kein Temperaturempfinden zu haben. Später bin ich dann noch mit Charles, seiner Oma und 2 Austausschülern, die bei Charles Oma für ein paar Monate wohnen, in die Holy Trinity Cathedral gefahren und wir haben einen anglikanischen Gottesdienst besucht. Der Gottesdienst ist unserem sehr ähnlich, aber es gibt auch sehr unterschiedliche Aspekte. Zum  Beispiel, dass der Gottesdienst von Frauen gehalten wird und es kein Abendmahl gibt. Nach der Messe wurden dann jeder zu einem kleinen Snack im Gemeinderaum eingeladen. Es gab 2 Tische mit kleinen Snacks (Finger Food, Kuchen, Schnittchen) und Kaffee, Tee, Saft, Rot- und Weißwein. Eine nette Idee um sich nach dem Gottesdienst noch etwas zu Unterhalten. Dann ging es auch nach Hause :-) .

4 Kommentare 22.8.11 03:14, kommentieren

Kiwi

Im Gegensatz zum letzten Wochenende habe ich dieses etwas ruhiger angehen lassen. Am Samstag habe ich mich in das sehr nahe gelegene Einkaufszentrum Sylvia Park (500 m Shoppen möglich!) begeben und in einem Café bei einem Stück Kuchen mein Buch zu Ende gelesen, welches ich von Deutschland mitgebracht hatte. Am Abend hatte ich einen Babysitterjob bei Freunden meiner Gasteltern angenommen, um mir noch etwas pocket money dazuzuverdienen. Sonntags ging es dann in den Auckland Zoo. Der Zoo ist nicht übermäßig groß, jedoch sehr hübsch gestaltet durch die großzügige Befplanzung und die verschiedenen Wege um zu den Gehegen zu gelangen. Sehr oft sind die Gehege durch Brücken verbunden und somit konnten wir die Tiere auch von Oben beobachten. Das Hightlight an diesem Tag war der Kiwi. Das Nationalsymbol Neuseelands ist ein nachtaktiver, flugunfähiger Vogel. Wir konnten ihn in einem dunklen Raum und durch Hilfe eines Rotlichtes genauer in Augenschein nehmen. Dieses Tier sitzt nie still, es läuft ununterbrochen von einem Ende des Gehegs in das Andere. Der Zoobesuch hat sich schon allein für diesen Anblick gelohnt. Cute!

     Zusätzliche Infos:

Selbst am Sonntag fährt von meinem Vorort aus jede Stunde ein Bus und ein Zug. Selbst Sonntags sind in Auckland fast alle Geschäfte geöffnet. Der Supermarkt in unserer Nähe ("Countdown" hat 7 Tage und jeweils 24 h geöffnet. Wahnsinn! - Mit zweifacher Bedeutung.

5 Kommentare 15.8.11 01:59, kommentieren

Rangitoto & Waitakere

So das Wochenende ist wieder rum! Und es war sehr spannend. Am Samstag bin ich mit zwei anderen Mädchen auf die Insel Rangitoto mit der Fähre gefahren. Rangitoto liegt vor der Küste Aucklands und ist ein ruhgender Vulkan, der ca. 600 Jahre alt ist. Morgens um 9:15 sind wir losgefahren und zurück ging es um 16 Uhr. Wir haben die Volcanic Explorer Tour unternommen und sind quasi 5 h herumgelaufen. Einmal um die Insel und auf die Spitze um eine tolle Aussicht zu genießen. Die Sonne wurde durch ein paar Wolken verdeckt, jedoch war uns warm genug. Die Insel ist durch viele Pflanzen und Bäume bewachsen und ähnelt leicht einem Dschungel. Auch wenn man manchmal denkt, dass man sich verirrt hat, kommt man doch nicht so leicht vom richtigen Weg ab. Nette Pfeile zeigen einem dann manchmal an: 2 h 15 min to Summit. Aber der Ausblick ist es dann wirklich wert! Der Strand der Insel weist neben dem Sand auch viele schwarze Steine auf. Ich gehe davon aus, dass es sich um Lava handelt, die durch die Jahre durch Ebbe und Flut abgeschliffen wurde.Ein toller Tag ging dann später dem Ende zu, jedoch konnte man sich schon auf den Nächsten freuen.

Am Nächsten Tag hatte ich einen Ausflug nach Waitakere gebucht. Zunächst ging es nach Muriwai. Rangitoto liegt im Pazifik und Muriwai liegt an der westlichen Küste und gehört damit zum Tasmanischen See. Die Küste ist von Klippen gesäumt und weist viele tolle Strände auf. Der Sand hat einen kleinen Anteil an Erz. D.h. würde man mit einem Magnet am Strand entlanglaufen, könnte man sehr viel Erz einsammeln. Dort auf den Klippen gab es eine Gannet Colony. Gannet ist ein Vogel, der dort nistet. Danach sind wir noch etwas am Strand entlanggelaufen. Später sind wir dann in den Waitakere Ranges Regional Park gefahren und haben einen 40 min. Bush Walk unternommen. Dort im Regenwald herumzulaufen ist einfach unbeschreiblich. Er steht im völligen Gegensatz zu unseren Wäldern. Man findet alle möglichen Pflanzen, von Palmen über Farne, Schlingpflanzen, etc. In diesem Gebiet stehen auch noch ein paar der Kauri-Bäume. Der Kauri-Baum ist sehr berühmt für Neuseeland und wurde zur Zeit der Besiedlung Neuseelands fast vollständig gefällt. Nach unserem kleinen Bush Walk ging es dann weiter zum Rain Forest Express. Dieser kleine ( er ist wirklich klein, nur ca. 1,5m hoch) Zug fährt im Regenwald umher und hält an einem rießigen Staudamm an. Dort kann man dann austeigen und zum Staudamm hochlaufen. Bevor wir jedoch zurück zum Zug gelangen konnten wurden wir von einem heftigen Regenguss überrascht. Von Kopf bis Fuß nass ging es dann zurück zum Ausgangspunkt. "Wenn es im Regenwald nicht regnen würde, wäre es kein Regenwald".Während unserer Tour sind wir auch durch manch kleinen Tunnel gefahren. Dann wurde das Licht extra ausgeschaltet und man konnte an der Decke Hunderte Glühwürmchen sehen.

Zwar ging dieser Trip am Ende etwas nass und kalt aus, aber er war auch wirklich super toll! Ich freue mich schon auf meinen Nächsten!! 

6 Kommentare 8.8.11 10:48, kommentieren

Au Pair Meeting

Alle 2 Wochen ist in Auckland eine Au Pair Coffee Group, an der ich gestern Abend auch teilgenommen habe. Also habe ich mich alleine mit Zug und Bahn auf den Weg nach Auckland Downtown begeben und wieder zurück. Das Cafe war wirklich gut besetzt. Wir waren ca. 20 Au Pair Mädels und 2 Jungs. Ich habe schon gleich Anschluss gefunden und werde am Samstag mit einem anderen Mädchen nach Rangitoto Island fahren. Ich hoffe, dass das Wetter hält und freue mich schon total :-). Am Sonntag geht es dann auf einen Tagestrip nach Waitakere.

5 Kommentare 4.8.11 04:21, kommentieren

Den letzten Tag haben wir auf einem schönen Spielplatz, der relativ in der Nähe ist, verbracht. Dieser Playground lag direkt am Strand und nach dem Spielen sind wir auf Muschelsuche gegangen. Das war jedoch nicht schwierig, da fast der ganze trockene Sandstrand mit Muscheln bedeckt war. Da gerade Ebbe herrschte, konnten wir, mit unseren Gummistiefeln und Regenjacken bewaffnet, auch den nassen Sand entlanglaufen. Dieser Bereich hat mich jedoch etwas an das Wattenmeer erinnert.

Heute Morgen sollte dann meine 1. Fahrstunde sein. Jedoch haben wir schon gleich nach dem Einsteigen festgestellt, dass wir einen platten Reifen hatten. Also hat mein Gastvater erst einmal den Reifen wechseln müssen. Währenddessen habe ich mich mit einem anderen deutschen Au Pair im Einkaufszentrum getroffen und wir haben uns etwas besser kennengelernt, die Läden durchstöbert und uns über manch merkwürdiges neuseeländisches Kleidungsstück gewundert. Danach habe ich meinen BankAccount eröffnet und kann nun stolz behaupten, dies ohne fremde Hilfe meiner Gasteltern und eines Wörterbuches getan zu haben :-). Danach konnte meine Fahrstunde dann doch beginnen und ich habe die linke Fahrbahn unsicher gemacht! But we´re still alive!!

4 Kommentare 30.7.11 10:56, kommentieren