Manchmal hat man es schon nicht leicht

Es klappt nicht immer alles wie am Schnürrchen. Erst recht nicht als Au Pair in Neuseeland. Es geschehen Verwechslungen, Missgeschicke und allerhand Sonstiges.

Gestern war mal wieder einer dieser Missgeschicktage. Unsere Haustür hat einen Drehknopf, den man von innen drücken muss, um die Türe abzuschließen. Sehr einfach, sehr praktisch.

Nun wollte ich gestern den Mülleimer entleeren und als ich zurück zur Haustür gekommen bin, war diese verschlossen. Nein, ich hatte nicht versehentlich den Knopf gedrückt. Nun stand ich also da, ohne Schlüssel und ohne Handy. Meine Gasteltern von der Arbeit nach Hause zu holen, um mir die Tür aufzuschließen, wäre natürlich super peinlich gewesen, mal davon abgesehen, dass ich erstmal bei einem Nachbar klingeln hätte müssen und die Handynummern meiner Gasteltern nicht im Kopf habe. "Glücklicherweise" kann ich nachts mit frischer Luft am Besten schlafen, d.h. ich hatte vorher mein Fenster zum Lüften geöffnet. Also bin ich um das Haus herumgelaufen, um festzustellen, dass ich unmöglich dort oben drankomme. Also habe ich mir einen Gartenstuhl geschnappt und vor mein Fenster gestellt. Auf der Rückenlehne balancierend habe ich es dann schließlich nach ein paar Versuchen geschafft in mein Fenster zu klettern. Es war nicht einfach und sehr nervig. Ich bin nur froh, dass mich kein Nachbar gesehen hat! Zum Glück ist unter dem Fenster nur ein kleiner Baum gepflanzt worden! Meine Gastmutter hat mir dann später erzählt, dass sie vorher einen Busch dort hatten, aber anscheinend hat mal jemand eine andere Person in und aus seinem Fenster geschmuggelt. Das hat dann der Busch nicht überlebt. Soviel also dazu....

 

9.9.11 04:25

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Annette (9.9.11 10:43)
Da steigt das Adrenalin !!{

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