Rotorua

Da ich bei meinem letzten Besuch in Rotorua leider nicht viel Zeit hatte, bin ich mit einer Freundin am Wochenende noch einmal hingefahren. In Rotorua dampft die Erde, Schlammtümpel kochen, Geysire sprudeln und in der Luft hängt ein ständiger Schwefelgeruch.

Zunächst haben wir uns das “Arts and Craft Museum” im Alten Badehaus angeschaut. Nach dem Krieg wurden viele verwundete Soldaten nach Rotorua geschickt und im Badehaus behandelt. Vom Keller (Schutzhelme für Leute, die größer als 1,68m sind wurden verordnet) über die alten Baderäume im Erdgeschoss, bis hoch zum Dach konnte man sich alles anschauen. Von dort hatte man auch eine super Aussicht auf die Stadt Rotorua und den Lake Rotorua. Außerdem gab es eine wirklich sehr interessante Maoriausstellung. Bis 1886 konnte man in Rotorua das 8. Weltwunder, die Rosa und Weißen Sinterterrassen besuchen. Diese wurden jedoch durch einen Vulkanausbruch des Mt. Tarawera zerstört. Nachdem wir uns im Hostel unser Abendessen gekocht hatten, sind wir in das Polynesian Spa gefahren um den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Im Freien gab es dort 7 “hot mineral spring Pools” mit einem super Ausblick auf den Lake Rotorua. Da die Pools eine Temperatur von 38°C-42°C hatten, hat es mir dort natürlich sehr gut gefallen! Ein paar der Pools hatten basisches heiße Quellwasser, andere Säurehaltiges. Bis ca. 22:30 Uhr haben wir alle Quellen einmal ausprobiert.

Am nächsten Tag ging es dann in das Thermal Wonderland, auch Wai-O-Tapu genannt. Um 10:15 Uhr bricht dort der Lady Knox Geysir aus, der eine Höhe von ca. 20 m erreichen kann. Mit einer Karte ausgestattet kann man danach durch das Gelände laufen und sich die verschiedenen Mud Pools, Volcanic Craters, Mineralterrassen und Seen anschauen. Glücklicherweise hatten wir auch noch super Wetter. Ziemlich berühmt für Wai-O-Tapu ist z.B. der Champagne Pool. Diese Quelle hat einen Durchmesser von 65m und eine Tiefe von 62m. Die Temperatur liegt ca. bei 74°C. Die Entstehung liegt ca. 700 Jahre zurück und wurde durch eine hydrothermale Explosion hervorgerufen. Das mineralhaltige Wasser enthält Gold, Silber, Arsen, Quecksilber, Schwefel und Antimon. Diese Elemente verleihen der Quelle ihre rötliche Farbe. Auch ziemlich bekannt ist das Devil´s Bath. Dieser Krater enthält grünliches Wasser. Je grüner die Wasserfarbe, desto mehr Arsensulfide sind im Wasser enthalten. 25. Verschiedene Punkte waren auf unserer Karte markiert und wir haben natürlich alle besucht. Dabei war es wichtig, auf den Wegen zu bleiben.

Nach unserem Wai-O-Tapu Aufenthalt haben wir noch den Green Lake (Lake Tikitapu) und den Blue Lake (Lake Rotokakahi) besucht. Diese Seen liegen direkt nebeneinander, wobei ich keinen großen Farbunterschied erkennen konnte. Dort haben wir dann ein schönes Picknick gemacht, wobei es ziemlich windig war und wir unser Lunch festhalten mussten.

22.11.11 00:09

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Annette (23.11.11 08:43)
Hoffe du hast keine Schwimmhäute ?
Hört sich alles nach Entspannung an
Nicht nur der Text ,die Bilder sind auch gelungen!

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